DLR – Vortrag in den Lemohallen 2026

Unter dem Motto Spitzenforschung in der Nachbarschaft hat die Bürgerstiftung – Wir für Niederkassel – dieses Mal in die alten Lemohallen nach Mondorf eingeladen. Fast 120 interessierte Bürger und Bürgerinnen hörten sich den kurzweiligen Vortrag von Frau Dr. von der Wiesche, der Standortleiterin von Köln-Wahn, an. Das DLR, das deutsche Institut für Luft- und Raumfahrttechnik, befasst sich mit vielen wissenschaftlichen Themen der Forschung und Entwicklung und ist hier facettenreich und teilweise führend in Europa aufgestellt. Die Abteilungen umfassen neben der Luft- und Raumfahrttechnik Themen wie Energieforschung mit Gas- und Wasserstofftechnik, Sicherheit und Schutz terrestrischer Infrastrukturen, Städteplanung, Fahrzeugplanung und autonomes Fahren, CO²- arme Industrieprozesse, Observatorientechnik und die Schlaf- und Isolationsforschung. Frau Dr. von der Wiesche verstand es sehr gut, geschickt uns dieses reichhaltige Angebot zu präsentieren und konnte die vielen Fragen gut beantworten.

Das DLR ist auch ein riesiger Arbeitgeber in der Region. Arbeits- und Ausbildungsplätze vieler Art werden angeboten. Mit dem DLR School Lab haben bereits Schulen die Möglichkeit auf Führungen, Workshops und begleitendes Unterrichtsmaterial. Für alle Interessierten lohnt sich auf jeden Fall eine Führung auf dem Gelände in Köln-Wahn.

Wir danken an dieser Stelle besonders der SEG mit Sven Vollmert für die Nutzung der Lemohalle, Rhine Event mit Dirk Gratzfeld für die Bildtechnik, Christoph Affeld für den guten Ton und Rüdiger Wolf, Vorsitzender des Kuratoriums der Bürgerstiftung – Wir für Niederkassel -, für die tolle Organisation.

Auf dem Bild von links: Wolf, Vollmert, von der Wiesche, Affeld, Sprenker

Spitzenforschung in der Nachbarschaft

Unter dem Motto „Spitzenforschung in der Nachbarschaft“ möchte die „Wir für Niederkassel“ Bürgerstiftung auch in diesem Jahr Forschungseinrichtungen aus der Region die Möglichkeit bieten, sich den Niederkasseler Bürgerinnen und Bürgern in Vortragsveranstaltungen zu präsentieren.

2025 hatte bereits das Deutsche Zentrum für Neurodegenrative Erkrankungen (DZNE) auf Einladung der Bürgerstiftung vor über 100 interessierten Zuhörern und Zuhörerinnen über neue Ansätze in der Demenz– und Versorgungsforschung informiert. In diesem Jahr wird sich am 20. Mai, 18 Uhr, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) vorstellen.


Hier erfahren Sie u.a.,

  • dass das DLR nicht nur für exzellente Luft- u. Raumfahrtforschung steht, sondern auch in Zukunftsbereichen wie Energie, Verkehr oder Sicherheit wichtige Themen bearbeitet,
  • welche Vorteile und Lösungen uns die Raumfahrtforschung auch auf der Erde bringt,
  • dass das DLR an Standorten in ganz Deutschland forscht und als größte deutsche ingenieurwissenschaftliche Forschungseinrichtung besonders eng mit innovativen Unternehmen kooperiert,
  • welche Möglichkeiten es gibt, sich beim DLR ausbilden zu lassen, um dort später selbst unsere Zukunft mitzugestalten,
  • wo sich das DLR in der Beliebtheitsskala als Arbeitgeber einreiht.

Die „Wir für Niederkassel“ Bürgerstiftung geht davon aus, dass der Vortrag des DLR wegen der Aspekte „Ausbildung“ und „Arbeitgeber“ vor allem auch für Jugendliche und junge Leute interessant sein dürfte.
Die Veranstaltung wird diesmal in den alten LEMO-Hallen in Niederkassel–Mondorf, Rheidter Str. 52 stattfinden.

Unter der Regie der SEG Niederkassel Stadtentwicklungsgesellschaft sollen Teile der LEMO-Hallen mit dem industriellen Charme eines historischen Fabrikgebäudes künftig auch als Kulturhalle und Veranstaltungsort nutzbar gemacht werden.

Der Eintritt ist frei!

Stadtsporttag 2026

Ein voller Erfolg: Rund 350 Besucher und Besucherinnen erlebten an diesem Sonntagnachmittag viel Sport live – und zum Mitmachen. Hiervon wurde reichlich Gebrauch gemacht. Jung und Alt spielten mit Bällen, balanzierten über Bänke oder ließen sich auf die Matte werfen. Eröffnet mal wieder vom Aeroclub mit einer beeindruckenden Flugshow ging es dann rasch ans Schwitzen. Und Sport macht durstig und hungrig. Für das leibliche Wohl zwischendurch sorgten wir wieder von der Bürgerstiftung, wie immer.

Angeboten wurde u.a. Handball, Tischtennis, Turnen, Mädchenfußball, Badminton und Vieles mehr. Ein herzliches Danke schön an alle Organisatoren und Verantwortlichen. Ohne sie wäre ein solcher Stadtsporttag nicht möglich – …….bis 2027

Klavierabend mit Colin Pütz

Die Maria-Magdalena-Kirche erlebte ein überwältigendes Klangwunder. Colin Pütz, der 19 jährige Pianist mit bereits vielen Auszeichnungen, sorgte für eine wunderschöne , friedvolle Stimmung in der Kirche. Promusica hatte ihn zur Einweihung des Klavierflügels, ein Geschenk von Klaus Osterloh, eingeladen. Colin trug zuerst zwei technisch anspruchsvolle Beethovensonaten vor, nach der Pause gab es vier ausdrucksstarke Balladen von Chopin. Ein frenetischer Applaus war der Lohn für den vituosen Vortrag. Das immer wieder natürliche Lächeln gepaart mit voller Koonzentration zeigte, dass seine Musaik nicht nur Arbeit, sondern auch viel Spaß macht.

Die Bürgerstiftung unterstützte das Konzert mit der Gage des Künstlers.

Obsttag Laurentiusschule Mondorf 2.2026

Der Obsttag ist seit dem Herbst jede Woche fester Bestandteil des Unterrichtes. Nach dem gemeinsamen Einkauf der Schüler im Rewe-Markt in Mondorf bereitet ein Teil der Schüler das frische Obst mundgerecht für die Pause zu. Natürlich wird zuerst gewaschen und geputzt, dann zerteilt und geschnibbelt und schließlich liebevoll auf Platten angerichtet und serviert. Die Schüler und Schülerinnen sind mit Herzblut dabei und lernen nebenbei noch Einiges über das Obst, die Zubereitung, Teamwork und Hygiene.

Und gemeinsam schmeckt es dann am besten in der Pause, gesund ist es ausserdem noch. Die Bürgerstiftung freut sich, den Obsttag auch weiterhin unterstützen zu können. Die Schüler und Schülerinnen sowie die Schulleiterin Frau Bauer dankten der Bürgerstiftung herzlich für das finanzielle Engagement und die Bereicherung des Unterrichtes.

Tischtennisplatte Unterkunft für Menschen mit Flüchtlingshintergrund Gelände Mobau 12.2025

Bereits im Frühjahr 2025 wandte sich die Flüchtlingsinitiative Interkultur Niederkassel mit der Frage an die Bürgerstiftung „Wir für Niederkassel“, ob eine Förderung von Spiel- und Sportgeräten für die Flüchtlingsunterkunft auf dem ehemaligen Mobaugelände in Niederkassel Ranzel möglich sei.

Für die dort lebenden Kinder und Jugendlichen gab es damals im Außenbereich wenig Möglichkeiten zu spielen. Im Moment leben dort 47 Kinder bis 16 Jahre und 127 Erwachsene. Das Kuratorium der Bürgerstiftung „Wir für Niederkassel“ sah hier ebenfalls einen großen Handlungs- und Unterstützungsbedarf. Gemeinsam mit Interkultur Niederkassel entschied es sich, mit Stiftungsgeldern die Anschaffung einer massiven Tischtennisplatte für den Außenbereich und 20 Schläger-Sets zu finanzieren.

Die Stadt Niederkassel erklärte sich bereit, die Tischtennisplatte zu beschaffen und durch Mitarbeitende des Bauhofs vor der Flüchtlingsunterkunft aufstellen zu lassen. Bis zum Eintreffen der bestellten Tischtennisplatte wurde im Sommer übergangsweise eine andere Platte aufgebaut, die auch bereits intensiv genutzt wurde.

Am 09.12.2025 übergab Bürgermeister Matthias Großgarten im Beisein von Vertretern und Vertreterinnen der Bürgerstiftung Niederkassel und Interkultur Niederkassel bei frühlingshaften Temperaturen und blauem Himmel offiziell die neue Tischtennisplatte. Zeitgleich wurde auch ein Spieleturm, gesponsort von Familie Pütz aus Bornheim der Stadt übergeben. Die Sprecherin von InterKultur Verena Angermann bedankte sich bei allen, die mit ihrer Spende, ihrem Engagement und ihrer Arbeit zur Verwirklichung der Ideen und zur Verbesserung der Außenanlage der Unterkunft beigetragen haben. Alle Beteiligten wünschen sich nun, dass die Tischtennisplatte und der Spieleturm vielen Kindern und Jugendlichen – und vielleicht auch einigen Erwachsenen – Freude und Abwechslung schenken.

Musik in den Seniorenheimen 12.2025

Wir für Niederkassel, unsere Bürgerstiftung in Niederkassel, sponsort bereits seit über 10 Jahren eine musikalische Unterhaltung in den Seniorenheimen Mondorf und Lülsdorf. Herr Günter Tränkle schafft es jedes Mal mit seinem Engagement auf dem Akkordeon, die Senioren und Seniorinnen mitzureißen. Viele altbekannte Lieder werden mitgesungen, aber es wird auch schon mal geschunkelt oder auf Orff’schen Instrumenten der Takt mitgeschlagen. Eine willkommene und heitere Abwechslung im Seniorenheim.

Auf dem Bild dankt Herr Hasberg von der Bürgerstiftung recht herzlich Herrn Tränkle an der Quetschkommode für seine Muße und Ausdauer.

Plötzlich Pflegefall – Was nun?

Wir für Niederkassel, unsere Bürgerstiftung, hatte anknüpfend an den Vortragsabend über Demenz – Vorbeugen und Behandeln – wieder in die Rotunde des Schulzentrums Nord eingeladen. Erneut kamen interessierte Bürger und Bürgerinnen zum Thema:  Plötzlicher Pflegefall – Was nun?

Dr. Ulrich Sprenker, Vorstandssprecher der Bürgerstiftung, begrüßte das Auditorium und freute sich besonders auf die Vortragenden des Abends. Mit neuen Ansätze in der Versorgungsforschung sowie Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen sollten die Zuhörenden zur Pflegevorsorge Neuigkeiten erfahren.

Zu Beginn gab Frau Manuela Malek, M.Sc. und wissenschaftliche Mitarbeiterin des deutschen Zentrums für neurodegenerative Erkrankungen, DZNE, in Witten einen Einblick in die Versorgungsforschung am Beispiel Demenz. Hier können Pflege und Versorgung eindeutig stabilisiert und optimiert werden, um den Alltag deutlich zu entlasten. Wichtig ist eine rasche und frühzeitige Beantragung und Etablierung der zur Verfügung stehenden Hilfsangebote. Ein enorm wichtiger Aspekt, da die meisten Menschen mit Demenz zu Hause leben und von den Angehörigen versorgt werden. 

Nachfolgend belegte Frau Karin Ludwig, Abteilungsleiterin im Kreissozialamt in Siegburg, zunächst nochmals die Aussage von Frau Malek mit ernüchternden Zahlen. Im Rhein-Sieg-Kreis leben über 45.000 pflegebedürftige Menschen, nur 11% sind in Pflegeeinrichtungen untergebracht. 89% werden zu Hause versorgt, davon 66% nicht durch professionelle Dienste, d.h. hier geschieht die Pflegeversorgung als tragende Säule der aktuellen Pflegelandschaft durch Angehörige, Bekannte und Nachbarschaftshilfen. Mit Eintritt der Generation „Babyboomer“ wird die Anzahl der Hochaltrigen (über 80 –Jährigen) und somit der Pflegebedarf in den nächsten Jahren weiter steigen. Eine weitere Aufwertung der Pflegeberufe ist dringend erforderlich, mehr Pflegeeinrichtungen müssen geschaffen werden.

Kommt es zu einem Pflegefall, sollte frühzeitig mit einer Antragsstellung auf Unterstützung und Hilfe zur Pflege, Pflegewohngeld, Sozialhilfe oder auch nur mit vorsorglichen Anträgen begonnen werden. Bitte warten Sie nicht zu lange, da Fristen einzuhalten sind, mahnte Frau Ludwig. Sie unterstrich zudem stark das rechtzeitige Vorsorgen. Vollmachten, Betreuungs- und Patientenverfügungen werden allzu oft auf die lange Bank geschoben, wichtige Dokumente fehlen dann oft beim plötzlichen Pflegefall. Abschließend zeigte sie pflegende Wohnformen im Alter auf. Pflegedienste bieten Selbst- und Anbieter-verantwortete WGs an. Es gibt Senioren-Wohngemeinschaften bis zu 12 Personen mit individueller Zubuchung von Pflege und Betreuung, es entstehen neue Wohnquartiere mit ambulanter und auch vollstationärer Versorgung, um einige Beispiele zu nennen.   

Im letzten Vortrag stellt Herr Dirk Misiak, Mitarbeiter des Sozialamtes der Stadt Niederkassel und zuständig für die Senioren- und Pflegeberatung, das Hilfsangebot der Stadt vor. In Niederkassel gibt es neben den bekannten Seniorenhäusern 7 ambulante Pflegedienste. Ein umfassendes Casemanagement zu allen Fragen rund um die Pflege und Unterstützungshilfen wird angeboten. Auch Herr Misiak betonte nochmals, sich rechtzeitig über Hilfsangebote sowie Vollmachten und Verfügungen beraten zu lassen. Nutzen Sie die Möglichkeit zu individuellen Beratungsterminen.  

Nicht zu vergessen ist auch die Anfrage bei der zuständigen Krankenkasse, die Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen zur Pflege ebenfalls anbieten müssen. Leider machen sich hier viele Krankenkassen einen schmalen Fuß und verweisen gerne auf die Sozialämter, so der Tenor der Vortragenden.

Vielschichtige Fragen und Diskussionsbeiträge unterstrichen das starke Interesse am Thema Plötzlicher Pflegefall. Nicht alle Fragen konnten eindeutig beantwortet werden. Bankvollmachten oder Grundbesitzangelegenheiten sollten am besten juristisch geklärt werden.

Wir für Niederkassel, unsere Bürgerstiftung, bedankte sich nach gut 90 Minuten mit leckerem mediterranen Öl bei den Vortragenden. Informationsmaterial der Sozialämter lag zur Mitnahme für die Zuhörenden aus.

Das Fazit des Abends – Es gibt viele Möglichkeiten, beginnen Sie früh mit der Pflegeversorgung uns so sind Sie gut auf einen plötzlichen Pflegefall vorbereitet.

Sommerlager 2025 Messdiener Siegmündung

Zwei Wochen ging es mit ca. 50 Kindern im August nach St. Veit im Pongau, Österreich. Bei hervorragendem Wetter haben alle eine ereignisreiche Zeit miteinander verbracht. Des Gelände des Jugendsportheims bot als Unterkunft zahlreiche Angebote für Spiel, Sport und Spass. Fußball, Volleyball, Turnhalle mit Kletterwand, wo man wie echte Profis mit Seil und Sicherung klettern konnte, anschließend dann mit willkommender Abkühlung im Pool.

Aber auch Kreativitäten in Workshops, Hobbygruppen, Abendshows und Partys waren auf der Tagesordnung. Ausflüge nach Salzburg, Zell am See, Wildwasserrafting auf der Salzach, Wandern und Minigolfspielen genossen alle in vollen Zügen.

Das Sommerlager dankte der Bürgerstiftung für ihre großzügige Unterstützung